Meldet sich ein Mitarbeiter oder Techniker an einem gekoppelten Werkstatt-Gerät an, startet nicht die gewohnte Oberfläche mit Seitenleiste, sondern eine eigene, reduzierte Ansicht: große Flächen zum Antippen, die eigene Arbeit zuerst, keine Verwaltung. Die Abläufe selbst sind dieselben wie am Handy, also Ticket mit Arbeitszeit und Protokoll und Wartung als Rundgang.
- Vom Administrator eingerichtetes und gekoppeltes Gerät
- Eigene PIN
Wann diese Oberfläche erscheint
Prodify entscheidet das automatisch. Es braucht beides: die Rolle Mitarbeiter oder Techniker und ein als Werkstatt-Gerät gekoppeltes Tablet oder Handy. Trifft beides zu, ersetzt die Werkstatt-Oberfläche die normale Hülle mit Seitenleiste. Ihre Adressen beginnen mit /work.
| Situation am selben Tablet | Was erscheint |
|---|---|
| Mitarbeiter oder Techniker meldet sich per PIN an | Die Werkstatt-Oberfläche |
| Mitarbeiter oder Techniker meldet sich mit E-Mail und Passwort an | Ebenfalls die Werkstatt-Oberfläche, mit denselben Abmelde-Regeln |
| Administrator oder Instandhaltungsleiter meldet sich mit E-Mail an | Die vollständige Anwendung mit Seitenleiste |
| Mitarbeiter meldet sich auf einem nicht gekoppelten Gerät an | Die vollständige Anwendung |
Der Start: die eigene Arbeit zuerst
Nach der PIN steht oben „Hallo, Tim“ mit einem Satz dazu, an wie vielen Tickets die Person gerade dran ist und wie viele Wartungen heute fällig sind. Daneben zwei große Knöpfe: „QR scannen“ und „Störung melden“.
Eine Störung mit stehender Maschine ist rot markiert und zeigt, wie lange die Anlage schon steht. Hohe und kritische Prioritäten sind orange, eigene Tickets blau.
Tickets
Die Ticket-Seite ordnet in drei Blöcke: „Deine Tickets“, „Offen, niemand dran“ und „Andere sind dran“. Der dritte Block ist zugeklappt und öffnet sich mit einem Tipp. Innerhalb der Blöcke steht vorn, was am dringendsten ist: stehende Maschine vor Priorität vor Alter.
Ein Tipp auf die Karte öffnet das Ticket. Es ist derselbe Arbeitsplatz wie in der App: „Übernehmen & starten“ bzw. „Starten“ setzt die Uhr in Gang, im Protokoll landen Notizen per Text oder Sprache und Fotos, eine Pause wird mit einem Grund angehalten (Teil bestellt, Warte auf Info, Externe Firma, Feierabend), und „Fertig“ bucht die gemessene Zeit. Über „Teil scannen“wird ein Ersatzteil entnommen, über „An Firma geben“ geht die Arbeit an einen Dienstleister. Alle Verweise darin bleiben in der Werkstatt-Oberfläche.
Wartung als Rundgang
Die Wartungsseite zeigt die fälligen internen Wartungen je Maschine, gruppiert nach „Heute und überfällig“, „Nächste 7 Tage“ und „Später in diesem Monat“. Jede Karte nennt die Punkte mit Intervall und Fälligkeit, darunter steht „Rundgang starten“.
Im Rundgang geht man Punkt für Punkt durch: Checkliste abhaken, Bemerkung oder Foto anfügen, dann „OK“ oder „Auffällig“. Ein auffälliger Punkt wird zum Ticket gegen die Maschine; dabei lässt sich angeben, ob die Maschine weiterläuft. Eine Uhr misst die Zeit des Rundgangs, am Ende nennt Prodify die nächste Maschine mit fälligen Punkten.
Für Arbeit, die nicht im Plan stand, gibt es oben „Ungeplante Wartung protokollieren“: zuerst die Maschine wählen, im nächsten Schritt den Wartungsplan oder „Allgemein“. Ein Kostenfeld in Euro erscheint dort nur mit dem Recht „Euro-Beträge sehen“.
Maschinen
Die Maschinenliste zeigt große Karten mit Foto, nach Halle gruppiert, stehende zuerst. Oben ein Suchfeld und die Filter „Alle“, „Steht“ und „Mit Störung“, jeweils mit Anzahl. Es gibt hier kein Anlegen, keine Mehrfachauswahl und keine Euro-Beträge.
Die Maschinenseite nennt Nummer, Name, Zustand und Standort. Darunter stehen „Störung melden“, „Wartung protokollieren“ und, sofern für die Anlage ein Zähler geführt wird, „Stand erfassen“. Weiter unten folgen die offenen Störungen dieser Maschine und ihre fälligen Wartungen mit „Rundgang starten“.
QR scannen
Nach dem Scan eines Maschinen-Codes fragt Prodify, was passieren soll: „Störung melden“ öffnet die Maschine mit dem Meldeformular, die Maschine ist dann schon gesetzt. „Maschine öffnen“ führt auf die Maschinenseite.
Was gesperrt ist
Die Oberfläche begrenzt nicht nur die Knöpfe, sondern auch die Adressen. Wer auf einem Werkstatt-Gerät eine andere Seite aufruft, etwa Dashboard, Leitstand, Einstellungen, Abrechnung, Berichte oder die normale Maschinenliste, landet wieder auf dem Start. Erreichbar bleiben die Werkstatt-Seiten, der Kiosk-Scanner, die Lagerliste und das Scannen von Ersatzteilen.
Automatische Abmeldung
Weil sich mehrere Personen ein Gerät teilen, meldet die Oberfläche nach 8 Minuten ohne Bedienung selbständig ab und zeigt wieder die Namensauswahl. 30 Sekunden vorher erscheint der Hinweis „Automatische Abmeldung in Kürze – zum Angemeldetbleiben tippen.“ Jede Berührung, jeder Tastendruck und jedes Scrollen setzt den Zähler zurück. Gezählt wird nach der Uhr: Wacht ein Tablet nach einer Stunde im Standby auf, ist die Person bereits abgemeldet.
Unabhängig davon endet eine Sitzung am geteilten Gerät spätestens nach 12 Stunden, also nach einer Schicht. Die Kopplung des Geräts selbst bleibt von beidem unberührt.
Die Kopfzeile
Die schmale Leiste oben zeigt links auf dem Start ein Haus-Symbol, auf allen anderen Seiten den Knopf „‹ Start“. In der Mitte stehen Gerätename, Standort und der Name der angemeldeten Person, rechts die Synchronisierungs-Anzeige und „Abmelden“.
Werkstatt-Oberfläche oder Kiosk-Modus?
| Werkstatt-Oberfläche | Kiosk-Modus |
|---|---|
| Person meldet sich mit Name und PIN an | Läuft unter der bereits angemeldeten Sitzung |
| Jede Aktion läuft auf diese Person | Keine eigene Personen-Zuordnung |
| Melden, übernehmen, abschließen, Rundgang | Nur scannen und springen |
| Meldet nach 8 Minuten ohne Bedienung ab | Bleibt offen, solange die Sitzung gilt |